Boualem Sansal: Neuigkeiten



2084 - La fin du monde
(2084 – Das Ende der Welt) heißt der zur Rentrée Anfang September bei Gallimard erschienene neue Roman von Boualem Sansal. Das Werk hat sofort nach Erscheinen in den französischen Medien für Furore gesorgt. Wie der Titel in Anlehnung an George Orwells Roman 1984 anklingen lässt, zeichnet auch Sansal in seinem Roman eine Zukunftsvision, wobei hier aber ein totalitäres Regime unter der Kontrolle religiöser Prinzipien und Versprechungen die Menschheit beherrscht.

Das Buch ist in Frankreich bereits nach kurzer Zeit für die herausragenden Literaturpreise Goncourt, Femina, Renaudot, Medicis, unter anderen nominiert worden.

Der Roman ist seit Anfang Mai auch in Deutschland lieferbar.


Der Titel wurde ausgewählt als Kandidat für die HOTLIST 2016! Auch Ihre Stimme zählt! HIER

Mehr Infos zur HOTLIST 2016: www.hotlist-online.com 

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arte Metropolis besucht Sansal

Das Magazin berichtet am 30.11.2013 um 16.45 Uhr über Algerien und besucht Boualem Sansal in Algier: www.arte.tv


Interview mit der Jungle World

Sansal stellt sich den Fragen von Bernd Beier und Magnus Klaue auf www.jungle-world.com


Im Gespräch mit Radio Bremen

Boualem Sansal wird von Brigitte Neumann interviewt - hier können Sie das Gespräch nachhören: www.radiobremen.de


Deutsche Welle: Reporterin Aya Bach
interviewt Sansal

Boualem Sansal steht Rede und Antwort bezüglich seines neuen Buches "Allahs Narren". Hier können Sie das Interview nachlesen: dw.de


Radiointerview mit Boualem Sansal

Boualem Sansal hat France Culture ein Radiointerview anlässlich seines neuen Buches "Allahs Narren" gegeben. Hier können Sie es nachhören: franceculture.fr


Großer Preis der Francophonie geht an Boualem Sansal

Boualem Sansal wurde mit dem großen Preis der Francophonie ausgezeichnet. Der mit 20.000 € dotierte Preis wurde dem Algerier von der Academie Francaise für seinen künstlerischen und literarischen Gebrauch und Erhalt der französischen Sprache verliehen. Wir gratulieren!


Sansal hält Eröffnungsrede der Buchtage

Boualem Sansals Eröffnungsrede bei den Buchtagen Berlin über Zensur und das Recht auf freie Meinungsäußerung hat für viel Beifall gesorgt!

Den Bericht des Buchmarkt-Magazins finden Sie hier.



Sansal erhält Ehrenmedaille des CRIF

Boualem Sansal wurde für seinen Mut ausgezeichnet! Am 13. Juni wurde ihm in Marseille die Ehrenmedaille des CRIF (des repräsentativen Rats der jüdischen Institutionen in Frankreich) verliehen. Die palästinensische Zukunft sehe er im Frieden liegen, sagte er bei seiner Rede, der Friede zwischen den Palästinensern und Juden sei möglich.

Hier finden Sie Sansals Dankesrede.



Offener Brief an den syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad

In einem offenen Brief fordern David Grossman und Boualem Sansal gemeinsam mit den Friedenspreisträgern Alfred Grosser, Claudio Magris, Orhan Pamuk und Martin Walser den syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad auf, zurückzutreten und den Weg für Frieden und freie Wahlen zu ermöglichen: „Dies ist die einzig wahre Lösung für alle, für das syrische Volk, für Sie, für Ihre Familie, für Ihre Freunde, für die Region und für die Welt. Alles liegt in Ihren Händen.“

Zum Wortlaut des offenen Briefes: hier. Hier finden Sie auch die Kontaktdaten der Vereinigung Schriftsteller für den Frieden.

In an open letter David Grossman, Boualem Sansal and others demand of Syrian President to step down



Rue Darwin - der neue Roman -
auf der Weltempfänger-Bestenliste:


Ilija Trojanow für die Jury:
Die erstaunliche Geschichte einer
Algerierin, die in jungen Jahren Klan-
führerin und als Puffmutter unermesslich
reich und mächtig wird. Wie immer ge-
schrieben mit viel Verve und Wut.



Schriftsteller für den Frieden:

Boualem Sansal und David Grossmann haben auf der Frankfurter Buchmesse den Strassburger Appell vorgestellt. In der Initiative "Schriftsteller für den Frieden" engagieren sich über 150 Autoren aus aller Welt.
Zum Wortlaut der Erklärung hier.









Foto: Wolf Gaudlitz